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Der Alltägliche Kampf

In dem im August 2009 ins Leben gerufenen Partizipationsprojekt setzt sich eine freie Gruppe von jungen Menschen künstlerisch mit dem selbstgestellten Thema Der Alltägliche Kampf auseinander. Mit Hilfe von Improvisationstheater wurden in internen Workshops die Charaktere und das Drehbuch des Films entwickelt. Die Darsteller erarbeiteten Problematiken, mit denen sie in der Gesellschaft alltäglich konfrontiert sind.

Das Projekt bietet Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Ideen gemeinsam zu verwirklichen und über die Leinwand an die Öffentlichkeit zu tragen. Der Film wird auf verschiedenen Plattformen, beispielsweise Filmfestivals und der darmstädter Kulturlandschaft, vorgestellt. Der Alltägliche Kampf führt Regie in Darmstadt.





Szene aus "Der Alltägliche Kampf"


Achtung: Handlung

Drei Tage. Acht Menschen. Ein Club.

Diego, ein smarter Kleindealer, wohnt mit dem Chemiker Christian in einer WG. Ihre Abhängigkeit voneinander verdeckt die Kluft zwischen ihnen, nur ihr Drogenhandel verbindet sie; unterschiedliche moralische Ansichten drängen sie jedoch auseinander. Diego läuft vor Verantwortung davon, Christian sehnt sich nach Liebe und Verständnis. Als Christian eine neue Droge synthetisiert, wittert Diego das Geschäft seines Lebens. Doch Christian hat seine berechtigten Zweifel.

Johann - Therapeut, und Schlappeseppl verbindet eine dunkle Vergangenheit. Während der Eine mit zynischer, konfrontativer Psychologie seinen Patienten die Wahrheiten des Lebens um die Ohren schleudert, findet der andere inzwischen sein Auskommen als ein der Gesellschaft entfremdeter Strassenmusiker. Er wohnt in der Garage einer WG. Diese teilt sich Lila mit Stella und deren kleinen Tochter Malou. Lila, eine kontaktscheue T-Shirt Gestalterin, hütet ausser Malou noch ein Geheimnis. Als dieses bekannt wird, beginnen die Schleier zu fallen.

Die wundervolle Mieke wird von der couragierten Martina aus einer schwierigen Lage befreit. Es entsteht eine von spontaner Sympathie getragene Bekanntschaft, während der das unbedarfte Mädchen mit ihrer zauberhaften, naiven Art nicht nur Martinas Kopf verwirrt.

Drei Tage. Acht Menschen. Ein Club.

Auf der Suche nach Geborgenheit und Selbstverwirklichung, gefangen zwischen Realität und Fiktion, bleibt Veränderung die grö├čte Konstante in unserem Leben.